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Tag 23: Urlaub Ende

Der Urlaub ist zu Ende.
Nach langem Schlafen ging es wieder zur Uni: Ich bin noch so K.O. ich habe es kaum den Hügel zur Uni hoch geschafft… Aber jetzt werde ich mich wieder in die Arbeit stürzen. Und in der verbleibenden Zeit Bilder sortieren, aufbereiten und hier im Blog mein Urlaubstagebuch vervollständigen.

Tag 22: Delphine und Seekrankheit

Ich hatte richtig Glück, der Pazifik war richtig ruhig: “ideal” zum Schwimmen mit Delphinen. Nur auf dem Rückweg wurde es schlimmer und ich musste mich fast übergeben. Alle anderen Touren des Tages wurden bereits wegen rauer See abgesagt. … Und ich muss heute noch von der Südinsel zur Nordinsel schippern! … Vielleicht komme ich ja doch noch zum Magen Entleeren.

Dazu kam es nicht: Die Überfahrt von Picton nach Wellington war ziemlich ruhig und ich habe sowieso den Großteil der Fahrt geschlafen. Auf der Fähre habe ich dann geschlafen und von Wellington aus bin ich dann durchgefahren bis Taupo (mit einem Tankstopp). In Taupo musste dann aber eine längere Pause her… das Nacht-fahren ist doch deutlich anstrengender. Da es von Taupo aber nur noch 2h bis Hamilton waren, habe ich mich entschieden mit zwischendurch ausruhen weiter zu fahren. Gegen 3:00 Uhr war ich dann endlich wieder in Hamilton, habe das Nötigste ausgeladen und bin ins Bett gefallen.

Tag 21: Zum Flughafen und nach Kaikoura.

Wie zu erwarten war, haben wir lange geschlafen und musste direkt zum Flugplatz. Immerhin mussten wir nicht hetzen. Vom Flughafen, habe ich mir meinen Weg zur 1 und damit nach Kaikoura gefunden. Unterwegs musste ich jedoch bangen, da ich leider versäumt habe in Christchurch zu tanken! An der Mini-Tanke, an der ich dann mit so gut wie leerem Tank anhielt, hat der Tankwart schon Feierabend gemacht und nur mit überreden habe ich noch Sprit bekommen. Den Dann natürlich überdurchschnittlich teuer, aber immer noch bezahlbar. Auf dem Weg habe ich dann auch ein Schwimmen mit Delphin versucht zu buchen und mit Glück noch einen Platz in er 5:30-Tour bekommen. Damit geht es morgen früh los Delphin-Schwimmen und für heute früh ins Bett.

Tag 20: Trödelig nach Christchurch

Wir haben uns mal wieder Zeit gelassen und sind erst gegen 12:00 vom Campingplatz abgefahren. Dann haben wir uns erstmal ein paar Kilometer später einen Kaffee gegönnt und runde Steine am Strand angeguckt. Dann wurde es auch schon 16:00 und wir mussten uns beeilen um noch bis nach Christchurch zu kommen.
In Christchurch tauschten wir Bilder und Erinnerungen und bereiteten unseren letzten Tag vor. Und als erstes des letzten Tages sind wir erstmal schlafen gegangen … so gegen 1:00.

Tag 18: South of the South: Slow Point

Von Tuatapere über Invercagal. Ging es zum südlichsten Punkt der Südinsel und zu Pinguinen und zu unserem südlichsten Zeltplatz.

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Tag 19: Nach Dunedin

Zum Frühstück haben wir uns mit Schinken und Ei gestärkt und dann ging es zu Jacks Blow Hole. Jupp richtig: Jacks Blow Hole. Das ist ein 200m landeinwärts gelegenes Loch im Land, dass über hölen mit dem Meer verbunden ist. War weniger spannend als erwartet, wir waren aber auch zu spät: Hochwasser war schon vorbei. Dafür haben wir einen Wasserfall bewundert.
Der Stopp in Milton, eigentlich nur zum Kaffee trinken, wurde dann zur Besichtigung des alten Post Office. Ein sehr schönes sehr altes und erhaltenes Gebäude. Davon gibt’s nicht viele in hier.

Tag 17: Milford Sound

Gleich nach dem Aufstehen, Duschen und Frühstücken ging es direkt ohne Zeltabbau (dafür war keine Zeit mehr) zur ersten Bootstour des Tages durch den Milford Sound. Sehr sehenswert :) und viele viele Fotos…
Nachdem wir unser Zelt eingepackt haben, ging es aus der Sackgasse Milford Sound wieder raus mit einem Abstecher nach Gunns Village, ein sehr witziger und eigensinniger Ort. Über Te Anau ging es dann weiter bis Tuatapere.

Tag 16: Auf nach Milford, Zwischenstop Te Anau

Also bis Mildord Sound werden wirs schon mal nicht schaffen. Das ist einfach zu weit. Aber bis kurz nach Te Anau und Mildford dann morgen. Viel mehr lässt sich auch nicht sagen über Te Anau, außer dass es die letzte günstige Möglichkeit ist an Sprit zu kommen und einzukaufen. Der Ort scheint nur für Touristen zu existieren. Was wird uns dann nur in Milford erwarten? :)

Wie erwartet Milford ist nur ein Ort mit drei Häusern, einer Landebahn und einem Hostel, an dem wir dann auch gezeltet haben. Sehr schön und beschaulich. Das interessante an Mildord ist allerdings nicht der Ort, sondern der Weg dort hin: Er führt durch alte Gletscher Täler, mit atemberaubenden Bergen und wild bewachsenen Tälern.

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Tag 15: Qeenstown Thrill

Nunja: der Tag fing erstmal mit einer Stadttour und einem Café-Plausch an, denn der Thrill kommt erst Abend. Und ging mit einer Absage weiter: Für Jet-Boat, hat es zu viel geregnet. Also für mich Zeit Postkarten und Blog zu schreiben. Zum Postkarten schreiben kams dann aber doch nicht mehr: Das Wetter und die Strandpromenade war einfach zu einladend zum einfach nur relaxen…

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Von Queenstown sind wir dann zu unserer Campside. Die stellte sich dann als Baustelle heraus und wir mussten dort im Kreis fahren um auch nur eine Stelle mit Rasen zu finden, die Toiletten haben wir nie gesehen. Naja: Frühstücken wollten wir dort ja eh nicht.

Tag 14: Auf nach Qeenstown

Der Regen hat zwar aufgehört, aber so richtig trocken wars noch nicht. Sollte es auch nicht werden. Wir sind lange im Regen gefahren und erst kurz vor Qeenstown wurde das Wetter annehmbar.

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In Queenstown haben wir uns dann gleich auf die berühmt berüchtigten Aktivitäten gestürzt und informiert wie man sich am besten ausreden kann, wenn man in die Hose gemacht hat.
Zur Auswahl gehört dabei ein Bungy-Sprung von 134m Höhe, ein Canon-Swing mit 150km/h und ähnlich nette Dinge…
Wir haben uns dann für Jet-Boat und Canon-Swing entschieden. (Also ich nur für Jet-Boat. Den Canon-Swing hebe ich mir mit Freddi auf.)
Da es wir dann noch erfahren haben, dass es die Nacht kräftig regnen sollte, haben wir uns auch hier spontan für ein Hostel entschieden, dummer weise waren die meisten bereits ausgebucht! Aber wir haben noch eins gefunden.

Tag 13: Hoch hinaus zum Gletscher

Zuerst die Kurzfassung für diesen Morgen: Früh aufstehen, um lange zu warten. Wir sind 4:45 aufgestanden um bereits 7:00 bei den Gletscher-Tours anzukommen, um dann festzustellen, dass die Tour die Andreas um 7:45 nehmen wollte nicht zustande kommt.
Nun ja: Meine beiden Begleiter haben sich dann für einen Heli-Hike, also 10min Flug mit dem Heli auf den Gletscher und 2h Wandern auf dem Gletscher entschieden und ich habe Postkarten geschrieben.
Eigentlich sollten alle einen Kiwi bekommen … einer von Euch ha jetzt aber einen Fantail bekommen … ich weiß nur leider nicht wer :) Der/Diejenige kann sich ja outen.
Nach dem Gletscher hat sich das Wetter verschlechtert und wir haben uns für ein Festes Dach über dem Kopf entscheiden: Das Wilderness Backpacker Hostel in Haast.
das war eine richtig gute Entscheidung! Denn schon beim Auspacken des Autos hat es geschüttet wie aus Eimern.

Tag 12: Carter Beach nach Greymouth und weiter...

Nachdem wir bei Regen eingeschlafen waren, mussten wir feststellen, das die Zelte nicht ganz dicht waren und wir am nächsten Morgen erstmal Schlafsäcke trocknen mussten. Aber das Wetter spielte mit und sogar die Sonne kam raus… Nach so 4h waren wir dann auch wirklich abfahrbereit und es ging zuerst nach Westport Geld tanken und dann weiter nach Greymouth Essen auffüllen.
Geschlafen haben wir dann an einem überfluteten Zeltplatz direkt neben dem Highway…

…dafür aber mit herrlichem Abendrot:
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Tag 11, Teil 2: Wieder auf der Straße – Über die Berge nach Westport

Von Marahau haben sind wir dann wieder mit dem Auto gefahren. In Höhe einer wunderschönen Hängebrücke haben wir für Fotos und Essenspause angehalten … und die Entscheidung kurz darauf bereut: Sand Flys! Kleine lautlose Mücken die große, super juckende Stiche hervorrufen, schlimmer als unsere Mücken!

Ort des Überfalls:
Haltebucht entlang der Straße

Einige Ecken weiter und etliche getötete Fliegen später, haben wir es nicht mehr ausgehalten und haben angehalten, um lange Hosen und Socken anzuziehen. Die restliche freie haut haben wir dann mit Insekten-Abwehr eingesprüht … alles unter Beobachtung von verdutzt schauenden Bauarbeitern.
Alles zusammen hatte aber Wirkung: Die Viecher haben uns in Ruhe gelassen.
Viele Kurven und einige schöne Bergstraßen später, haben unser Ziel, Westport, erreichten. Von Dort sind wir dann weiter zu unserem Camping Platz in Carters Beach.

Tag 11, Teil 1: Abel Tasman – Zurück nach Marahau

Von Observation Beach sind wir um zwei Inseln Adele Island und Fischerman’s Island gefahren und haben Seelöwen, Vögel, Fische und Natur bewundert.
Viele Fotos später und glücklich nicht gekentert zu sein, haben wir dann gegen Mittag wieder unseren Ausgangspunkt erreicht: Endlich wieder duschen!

Tag 10: Abel Tasman – Moskito Bay nach Observation

Nachdem wir den letzten Vormittag verschlafen hatten, sind wir diesmal schön früh aufgestanden, um bis nach Shag Harbor zu fahren.

Sonnenaufgang in Moskito Bay Seelöwen auf Tonga Island

Auf dem Weg dort hin sind wir an Tonga Island vorbei und haben Seelöwen beim Sonnenbaden beobachtet.

Den Versuch bis nach Shag Harbor zu fahren, mussten wir dann jedoch abbrechen. Zu viel Gegenwind und Wellen.

Das war unser Tiefpunkt: Wir hatten genug Wasser und Wellen gesehen und wollten vor Allem nur noch ankommen. Einige Zeit und einige Buchten später erreichten wir dann auch Observation Beach, unser Strand für die letzte Nacht im Abel Tasman National Park.

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Dort angekommen wurden wir aber gleich entschädigt: Ein schöner Strand mit herrlichem Blick. Und (zunächst) keiner außer uns Dreien. Der Strand ist zweigeteilt, in einen Picknickbereich und einen Zeltbereich.

Witzig: Andreas fiel kurz vorm Schlafen auf, dass er seine Sonnenbrille auf dem Plumsklo im Picknickbereich liegen gelassen hat. Er wollte die natürlich sofort holen. Nur leider musste er feststellen, dass ihm das Meer den Weg verstellt: Es war Flut. Also musste die Brille bis zum nächsten Morgen ausharren. Eins muss man allerdings lassen: Das war das mit Abstand wohlriechendste Plumpsklo unser gesamten Reise!

Tag 9: Abel Tasman – Te Pukatea Bay nach Moskito Bay

Den ersten Tag am Wasser haben wir erst mal ausgeschlafen und uns Zeit gelassen. Und natürlich auch etwas festgequatscht. :) So gegen 12:00 Uhr waren wir dann doch endlich auf dem Wasser, in Richtung Moskito Bay.

Bark Bay Panorama, Blick vom Wasser.
Bark bay Panorama, Blick vom Strand.

In Bark Bay haben wir einen Zwischenstopp eingelegt, unser Trinkwasser aufgefüllt und dann waren wir auch schon fast an unserem Ziel.

Kajak auf dem Weg zum Strand. Moskito Bay, Blick vom Strand in die Bucht.

Wegen Ebbe mussten wir unsere Kajaks durch die halbe Bucht bis ins garantiert Trockene tragen. Die Bucht ist herrlich: Die Ebbe hat ganze Bucht freigelegt bis zu einer kleinen vorgelagerten Insel.
Hier waren auch erstaunlich viele Kiwis (Sorte Mensch) anzutreffen. Ein paar von ihnen machen jedes Jahr eine Kajaktour durch den Abel Tasman National Park.

Als das Wasser langsam wieder zu steigen anfing, kamen Andreas und Carsten auf die Idee eine Strandburg zu bauen, die der Flut trotzen sollte. Die Sandburg stand genau unter dem Pfeil.

Strandburg-Bau Strandburg-Verteidigung

Die Strandburg konnte dann doch nicht den Fluten trotzen: Fast die gesamte Bucht wurde unter Wasser gesetzt.

Tag 8: Abel Tasman – Marahau nach Te Pukatea Bay

Wir mussten diesmal früh raus, denn die Einführung fürs Kajakfahren war bereits um 8:00 Uhr. Und wir wussten noch nicht, ob wir mit einem Einer (und einem Zweier) aufs Wasser durften. Die Einer sind deutlich wackliger und werden eigentlich nur an Leute mit Erfahrung verliehen. Mit etwas Überzeugungsarbeit durften wir dann aber doch zu dritt (mit einem Einer) aufs Wasser. Nach der Einführung und langem (da trödeligem) Kajak-Packen, ging es los, den Abel Tasman National Park vom Wasser aus zu erkunden.

Mit Kajaks am Strand Portrait von uns auf im Kajak

Warum nur Erfahrene mit einem Einer fahren sollten, haben wir gleich lernen müssen: Unser Mann im Einer (Carsten) wurde keine zwei Strände weiter vom Wind umgepustet. Kajak auf dem Kopf und Carsten im Wasser. Es ist aber nicht mehr passiert, als dass eine Sonnenbrille verloren gegangen ist. Und das Boot voll gelaufen ist. Also sind wir an den Strand, haben das Kajak ausgepumpt und geschaut, was alles nass geworden ist. Danach ging es wieder weiter…

… leider zu weit: Andreas hat die Karte falsch gelesen und wir hatten die ‘Mad Mile’ schon passiert und mussten wieder umkehren. Unser Zielstrand lag direkt vor der Mad Mile! Wäre ja nur halb so schlimm, wenn da nicht Wellengang und Gegenwind gewesen wäre. Naja: Wir sind angekommen. Unser erster Strand und Zeltplatz im Abel Tasman National Park: Te Pukatea Bay.

Strand mit Leuten Fähre, die Leute vom Strand abholt

Der Strand zunächst erstaunlich voll. Leute warteten am Strand, wie bestellt und nicht abgeholt. Witzigerweise war es auch genau so: Ein riesiger Katamaran (Sea Shuttle) mit einem Rüssel (Gangway) kam und hat die Leute vom Strand abgesammelt. Danach waren noch eine Hand voll Leute in der großen Bucht mit weitläufigem Strand. Zusammen haben wir die Bucht erkundet: Vom nahen Aussichtspunkt ist auch das Bild von oben in die Bucht entstanden.

Leerer Strand mit Andreas im Einer-Kajak und Carsten an Land. Die Bucht von oben.

Und Einschlafen mit Meeresrauschen ist schon was schönes…

Tag 7: Nelson

Tag 7 ist ein organisatorischer Ruhetag … falls es sowas geben kann!? Wir sind in den nächsten großen Ort, nach Nelson, gefahren und haben unseren Besuch des Abel Tasman National Parks geplant.
Dafür haben wir uns bestimmt 2-3 Stunden in der Information des Department of Conservation in Nelson aufgehalten. Ergebnis war eine 4-Tages-Kajak-Tour in den Abel Tasman National Park, mit drei Übernachtungen, zwei davon an nur vom Wasser aus zu erreichenden Stränden.

Karte zum Kajak-Trip Karte mit Zeltplätzen zu unserem Kajak-Trip.

Obwohl der Tag recht unspektakulär war gab es aber trotzdem etwas Natur zu bewundern:
Bucht auf dem Weg nach Nelson Animalischer Krachmacher

Danach sind wir noch schnell zur Bibliothek, um die letzten paar Minuten kostenloses Internet zu nutzen. Mit der Bibliothek haben auch die meisten anderen Läden, wie üblich in Neuseeland um 17:00 Uhr, geschlossen. Wir haben dann noch Lebensmittel und neue Schlafsäcke? gegen die doch sehr kalten Nächte gekauft und sind dann nach Marahau gefahren, von wo wir unsere Kajak-Tour in den Abel Tasman National Park gestartet haben.

Tag 6: Wellington und Überfahrt zur Südinsel

Bevor wir von der Nordinsel auf die Südinsel wechselten, haben wir uns in Wellington umgeschaut.
Zuerst mussten wir unser Auto auf einen kostenfreien Platz umparken. Das haben wir gleich genutzt und an der nahen Strandpromenade geparkt. Entlang der Strandpromenade sind wir zum Hafen gelaufen, mit Eis-Ess-Pause und Unterstellen vor unerwartetem Regen.
Am Hafen haben wir uns das Museum of New Zealand, Te Papa Tongarewa angeschaut.

Zuerst die Strandpromenade und dann mein Spiegelbild in einer der Metallkugeln vorm Te Papa:
Strandpromenade in Wellington Mein Spiegelbild

Dort wird so ziemlich alles über Neuseeland erklärt: angefangen vom Erdaufbau, Vulkanismus und Erbeben bis hin zur Māori Kultur.
Etwas schwer zu finden, in einer hinteren Ecke im Museum, wurde ein Kurzfilm über die Goldenen Tage Neuseelands gezeigt. Sehr schön aufbereitet: Die Leinwand war wie ein Schaufenster und das Vorführraum war das Ladeninnere, mit vielen kleinen beweglichen und beleuchteten Accessoires rund um die Leinwand.

Die Golden Days und das Cable Car:
Movie Golden Days Cable Car

Nach dem Museum sind wir weg vom Wasser in die Stadt und mit dem Cable Car hoch auf einen Berg mit Aussichtspunkt gefahren. Vom Aussichtspunkt hatten wir leider nicht viel: Auf dem Weg nach oben hat es angefangen zu regnen und damit war auch die Sicht nur begrenzt. Außerdem mussten wir uns auch schon wieder sputen um pünktlich am Treffpunkt zum Einkaufen zu sein, also gleich wieder runter und ab in die Stadt. Ich habe das Auto von der Strandpromenade geholt und die anderen Beiden sind derweil Einkaufen gegangen.

Obwohl wir knapp dran waren, kamen wir noch zu früh zur Fähre und mussten warten (oh Mann: und ich musste aufs Klo…). Die Überfahrt selbst wahr ruhig und schneller als erwartet. Kurz vorm Landen in Picton konnten wir auch einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen.

Sonnenuntergang vom Wasser aus Einlaufen in Picton zur blauen Stunde

Übernachtet haben wir wieder auf einem DOC Camsite: Momorangi Bay campground.

Tag 4-5: Nordinsel – von Taupo bis Wellington

Tag 4: Von unserem Zeltplatz sind wir wieder Richtung zum Lake Taupo gefahren, um dann zunächst entlang der Uferpromenade um den See zu fahren. Wir brauchten auch nicht lange fahren bis wir den ersten Aussichtspunkt erreichten. Von hier hatten wir einen herrlichen Blick über den See auf die drei Vulkanberge Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu.

Unser Ziel für heute sind die Waitomo Caves: Glühwürmchen-Gucken. Die Glühwürmchen sind zwar gar keine. Das sind eigentlich Larven, die durch das Licht ihr Futter anlocken und nachdem sie geschlüpft sind sterben. Aber das tut dem ganzen nix ab. Insbesondere, wenn man um diese zu sehen auf einem Reifen sitzend durchs Wasser durch Höhlen gleitet. Ab und zu mussten wir auch rückwärts (mit Reifen aufm Hintern) ins Wasser springen, um kleine Felsvorsprünge zu überwinden.
Dort ziemlich K.O. wieder raus (ich musste schon auf Klo als es in die Höhlen rein ging!), ging es in Richtung Wellington.

Das linke Foto entstand auf dem Weg zu und das rechte auf dem Weg von den Höhlen.

Aussicht auf Vulkane Schafe aus fahrendem Auto fotografiert

Bis nach Wellington haben wir das natürlich nicht geschafft, geschafft haben wir es bis Taumarunui.

Willkommensschild Auto an der Tanke

Dort haben wir erstmal getankt und unser Auto gepflegt, dann ging es wieder zu einem DOC Campsite, die Ohinepane Conservation Campsite. Wieder mussten wir unser Zelt in Finsternis aufbauen, diesmal jedoch mit herrlichem Sternen-klaren Nachthimmel.

Tag 5: Weiter nach Wellington über die Whanganui River Road mit vielen Kurven, viel Schotterstraße, aber herrlicher Aussicht. Leider nicht ohne verrückt-fahrenden Kiwis … aber wir haben es überlebt.

Auf dem Weg nach Wellington gönnten wir uns noch einen Abstecher nach Himatangi Beach, wo wir mit unserem Auto auf den Strand gefahren sind und dann in der Tasman Sea Baden gegangen sind. Am Strandhäuschen kam dann die erste Dusche des Tages.

Von dort aus sind wir in (fast) einem Ritt nach Wellington durchgefahren, bis zum YHA-Hostel. Einmal mussten wir noch halten: Auf den welligen Straßen kann einem schnell schlecht werden. Wer hinten in unserem Auto sitzen musste, hatte es nicht leicht.

Tag 1-3: Reisestart - vom Flughafen bis Taupo

Die Neuseeland-Rundreise ist gestartet!

Tag 1: Andreas und ich haben Carsten am Montag vom Flughafen in Auckland abgeholt und sind in Richtung Coromandel aufgebrochen. Pünktlich zum Reisestart hat auch das Wetter von Dauerregen auf strahlenden Sonnenschein umgestellt.

Die erste Nacht haben wir bei Tibetischen Mönchen im Mahamudra Centre verbracht.

Eingang zum Mahamudra Centre Zeltplatz des Mahamudra Centre

Tag 2: Wir haben es leider nicht mehr zur Spitze der Halbinsel Coromandel geschafft und sind dann gleich weiter nach Tairua zum Postkarten kaufen.

Unterwegs haben wir noch einen Zwischenstopp am Hot Water Beach gemacht. Ja, da kommt wirklich brühend heißes aus dem Strand! Allerdings war das der mit riesigem Abstand überfüllteste Ort Neuseelands: Auf zehn Metern Strand buddeln Unzählige dich an dicht im Sand, um im warmen Wasser zu sitzen… schon leicht aufgeweicht, sind wir dann auch irgendwann weiter nach Tairua gefahren.

Dort angekommen, hatten wir natürlich keine Adresse vom Postkartenverkäufer, sondern nur eine Telefonnummer und auf dem Telefon kein Guthaben… Also bin ich zum ersten ausgeschilderten Backpacker Hostel gefahren. Dort war natürlich keiner an der Rezeption und nur ein Zettel an der Tür. Aber, auf dem Stand bitte folgende Nummer wählen, Telefon gegenüber. Und Tatsache da hing ein Telefon an der Wand. Genau wo nach wir gesucht haben. Also Nummer vom Postkartenverkäufer unseres Vertrauens raus gesucht und angerufen: Adresse ins Navi eingegeben und nix wie hin!

Es stellte sich heraus, dass uns die Adresse auf einen Berg mit grandioser Aussicht führt. Wir bekamen noch eine Hausführung (tolles Haus!) und mussten dann feststellen, dass es schon richtig dunkel wird und wir haben uns schnell einen Zeltplatz gesucht…

Es wurde ein DOC (Department of Conservation) Zeltplatz im Puketui Valley. Aber der Weg dort hin stellte sich schwieriger heraus als erwartet: Eine nicht enden wollende Schotter Straße in völliger Dunkelheit. nach gefühlt ewig langer Fahrt sind wir dann in eine Hofauffahrt gefahren und haben nachgefragt ob wir noch auf dem richtigen Weg sind. Die Kiwis waren etwas verwundert über unser Erscheinen, waren aber sehr freundlich und versicherten, dass wir noch auf dem richtigen Weg sind. Ein paar Kilometer später, endlich angekommen machten wir unsere erste Bekanntschaft mit einem Standard-DOC-Zeltplatz, dessen einziger Luxus ein Plumpsklo war.

Auf halben Weg den Berg runter entstand das linke Foto und das andere zeigt uns beim Aufbau des Zeltes im Scheinwerferlicht unseres Autos:

Blick auf Tiarua Zeltaufbau im Dunkeln

Tag 3: Am nächsten Morgen sind wir schnell von dem Öden Ort weg und sind bis Waihi Beach gefahren.
Dort haben wir erstmal gefrühstückt, gebadet und geduscht. Alles am Strand.

Von dort ging es weiter nach Whakarewarewa in Rotorua zu Māori und Geysieren. Wir haben eine Führung durch das Māori Dorf Whakarewarewa bekommen, das die heißen Quellen traditionell nutzt. Und vom Dorf aus konnten wir auch die nahen Geysiere bewundern.

Führung durch Whakarewarewa Geysiere in Whakarewarewa

Von Rotorua sind wir weiter bis nach Taupo gefahren und haben uns nach dem puristischen DOC-Zeltplatz einen Luxuszeltplatz mit Internet gegönnt.

Vorm Schlafen gehen bin ich noch in den Lake Taupo gesprungen. Den anderen Beiden wars zu kalt (Temperatur: angenehm, wie Ostsee). Zusammen haben wir dann noch den Sonnenuntergang am See genossen.

Sonnenuntergang am Lake Taupo Sonnenunergang am Lake Taupo

Kamera im Doppelpack

Yeah! Ich bin jetzt stolzer Besitzer zweier DSLR-Kameras, wenn auch unfreiwillig: einer kaputten 450D mit guten Chancen auf Reparatur unter Gewährleistung und einer brandneuen 500D.

Die kaputte 450D hat nun bereits eine bewegte (Service-)Geschichte hinter sich: Zuerst wollte der Reparaturservice, wie berichtet, die Kamerasendung aus Neuseeland nicht annehmen. Dann lag sie tagelang beim Zoll und wurde schließlich von meinem Vater erlöst und direkt zum Canon-Service Deutschland geschickt. Dort kam sie auch an, nur der konnte keinen Fehler feststellen, also kam sie auch wieder schnell zurück.
Wieder in Berlin haben Freddi und Sebastian sich der Kamera angenommen und wieder getestet: Vielleicht ist der Fehler ja wirklich weg? Nein: Nach drei Tagen mit Akku trat der Fehler wieder auf… (Danke nochmal an Sebastian fürs Testen!)

Joa. nun muss die Kamera wieder zum Service: Diesmal soll sie dem Service in Berlin vorgeführt werden. Aber das erst nächste Woche…

…Vielleicht gibt es ja noch ein glückliches Ende und alle umarmen sich.

New Year's Eve in Auckland

Silvester haben wir in Auckland, der größten Stadt Neuseelands, gefeiert. Pünktlich zum Feuerwerk sind wir auf den Mt Eden, einen alten Vulkan mitten in Auckland, geklettert. Von dort oben hatten wir einen fantastischen Blick über die Stadt! (Auckland ist flächenmäßig riesig) und einen perfekten Blick Richtung Sky Tower und Hafen auf die zwei Feuerwerke.

Feuerwerk-1 Feuerwerk-2

PS: Die rote Lampe im Vordergrund ist übrigens die Feuerwehr. :) Und das, obwohl die Neuseeländer gar nicht knallen dürfen.

Santa in Shorts

Weil es euch so brennend interessiert hat, bringe ich hier nun den ultimativen Beweis, dass der Weihnachtsmann in Neuseeland kurze Hosen trägt:
Weihnachtsmann in kurzen Hosen

Xmas: New Zealand Style

Gestern haben wir am Strand von Kawhia mit BBQ Weihnachten gefeiert. Nach dem wir unser leckeres Grillfleisch und unser Halal-Bier (aus Deutschland) ausgetrunken hatten, gings nach Temple View zur Church Of Jesus Christ Of Latter Day Saints.

Die Kirche ist, wie der Name des Ortes suggeriert, eher ein Tempel als eine Kirche. Dort haben wir dann die Erleuchtung gesehen: Nach etwas Chor und Ansprache wurde der Tempel und die Bäume im Garten erleuchtet. (War ganz nett, leider bin ich von Berlin etwas verwöhnt.)

Und der krönende Abschluss war die Mitternachtsmesse in der anglikanischen St. Peters Kathedrale in Hamilton. Das war dann doch schon sehr weihnachtlich, mit Weihnachtslieder singen, Ansprachen und allem was dazu gehört. Es zog sogar der Wind durch die Kirche, so dass es kalt war, fast so wie zu Hause… um 2:00 Uhr war der ganze Spuk vorbei und ich bin in mein Bett gefallen.

vom Pech verfolgt: die Zweite

Ich war schon fast glücklich, dass meine Kamera wenigstens noch innerhalb der Gewährleistungszeit kaputt ging.

Also: Canon Support und Canon Reparaturservice in D angerufen und Details erfragt. Wie das nun so sein muss: Die Gewährleistung gilt natürlich nur innerhalb von Europa, also musste ich die Kamera da hin schicken.

Kamera eingepackt und ab zur Post und direkt an den Reparaturservice geschickt, damit sie noch innerhalb der Gewährleistung ankommt.

So: Paket ist rechtzeitig in D angekommen, konnte wurde aber nicht korrekt zugestellt. Also erst mal einen Tag (oder besser eine Nacht) rum telefoniert um rauszubekommen wo das Problem liegt: Der Reparaturservice müsste die Kamera vom Zoll abholen und will das nicht tun. Und der Zoll will das Paket nicht freigeben, da die dazu benötigten Unterlagen im Paket liegen und der Zoll keine Pakete öffnet.

Und die Krönung des Ganzen:
Da das Paket damit nicht innerhalb der Gewährleistung sondern drei Tage danach ankommt, ist Canon nicht mehr kulant! Und ich darf einen Kostenvoranschlag von 40 Euro für eine Reparatur bezahlen. So ein Sauladen! Das hätte ich nicht erwartet. Ich bin enttäuscht von Canon.

Weichnachten im Sommer!

Daran könnte ich mich ja nicht gewöhnen: Die spielen laut Weihnachtsmusik auf dem Uni-Campus, dabei sind es noch 9 Tage bis Weihnachten … wer soll dann da arbeiten!

Mal ganz abgesehen von den 29°C im Schatten und Sonnenschein pur. (Nicht das ich mich über das Wetter beschweren würde ;) …)

vom Pech verfolgt

Dass meine Kamera kaputt geht ist schon eine Katastrophe für sich alleine!

Dass mir jetzt aber auch noch die Kette am Fahrrad reißen muss…

Brot ist schlecht

Ich musste heute feststellen, das es den gemeinen Schimmelpilz wohl auch in Neuseeland gibt: Habe mein halbes Brot den Vögeln geschenkt und muss nun eine Frankfurter mit Möhren und Mango essen.

Dazu muss ich noch ergänzen: Frankfurter (hier geht es um Würstchen) haben eher die Konsistenz von Wienern, mit ab und zu festeren Bestandteilen, die in einer Wiener nix zu suchen haben.
Nunja, Wurst gibt es hier kaum eine wie wir sie kennen.

Und wenn ich schonmal übers Essen her ziehe: Dunkles oder festes Brot gibts hier auch nicht.

So, genug beschwert. Ich lass es mir jetzt schmecken.

my first car

Yeah! Ich habe heute ein Auto gekauft: 1.300 NZ$!
Der Wagen bekommt noch nen brand neuen NZ-TÜV und dann kann es los gehen.

mein erstes Auto

no WOF no Auto

Eigentlich sollte heute Autoübergabe sein. Nun ja: Der Wagen hat keinen neuen WOF (WOF = NZ-TÜV) bekommen. Und die Reperaturkosten übersteigen den Wert des Wagens deutlich.

Das heißt: Weiter Suchen….

(War aber auch ein lauter stinkender Toyota Diesel Automatik.)

Schwarzer Sandstrand und ich.

Es hat ja lang genug gedauert, das hier endlich was passiert.
Um nicht so viele Worte zu verlieren, fange ich gleich mit einem Foto von meinem ersten (bis jetzt einzigen Badetrip) an:

schwarzer Strand und Knut

Aufgenommen nahe Raglan: Karte.

Yeah! It works again.

Now, we have a new server which hopefully is not only new, but also faster.
Thanks again to murphy.

Hello World!

This is my first entry in my first blog. So it’s a double premiere!

This blog runs ruby on rails 3. Thanks to murphy who helped me setting up the server…